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Arbeit statt Armut

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Arbeit ein entscheidender Faktor für Wohlstand ist. Arbeitsplätze senke das Armutsrisiko. Umso wichtiger, den Einstieg in Arbeit für alle Arbeitsuchenden so einfach wie möglich zu machen.

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Der Behauptung, immer mehr Deutsche litten unter Armut, widersprechen aktuelle Daten des vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erstellten Sozio-oekonomischen Panels. Der Anteil der Personen, die in relativer Einkommensarmut leben - also weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens erzielen -, ist bezogen auf das Jahreseinkommen von 2005 auf 2006 um 1,5 Prozentpunkte gesunken. Mit jetzt 16,5 Prozent ist diese Armutsrisikoquote in etwa so hoch wie in den Jahren 2003 und 2004. Dass sich das Armutsproblem nicht verschärft hat, ist noch an einem anderen Indikator abzulesen: So ist auch der Anteil derer geschrumpft, die gemessen am Nettomonatseinkommen als arm gelten. Diese Kennziffer liegt zudem niedriger als die am Jahreseinkommen bemessene Armutsrisikoquote, in die auch Einnahmen aus Sonderzahlungen - wie das Weihnachtsgeld - oder Mieteinkünfte einfließen. Eine Erklärung für den gemeinsamen Trend beider Größen: Im Jahr 2007 gab es im Schnitt 1,1 Millionen weniger Arbeitslose als 2005. Arbeitslosigkeit gilt aber als eines der höchsten Armutsrisiken.

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