INSM stellt Allensbach-Umfrage zur Lage gering qualifizierter Jugendlicher vor:
Lehrer, Unternehmer und Sozialarbeiter fordern bessere schulische Qualifikation. Was muss geschehen, damit auch geringer qualifizierte Jugendliche den Einstieg in Arbeit schaffen, und was hindert sie bislang daran. Dazu befragte das Allensbach-Institut im Auftrag der INSM Lehrer, Sozialarbeiter und Unternehmer.
Arbeitgeber (89 Prozent), Sozialarbeiter (75 Prozent) und Lehrer (71 Prozent) meinen mit großer Übereinstimmung, dass die jungen Leute schulisch besser qualifiziert werden müssen. Tatsächlich sind Bildungsdefizite nach Auffassung von Wissenschaftlern ein Haupthindernis für den Einstieg in Arbeit. Sie finden dazu auf dieser Website (Link zu Bildungsdefiziten) mehr. Weitere in der INSM-Allensbachumfrage ermittelten Einstiegshürden gering qualifizierter Jugendlicher:
- 92 Prozent der befragten Unternehmer beklagen Probleme beim Rechnen und Schreiben.
- Drei Viertel der Umfrageteilnehmer vermissen bei den betroffenen Jugendlichen Leistungsbereitschaft, sie bemängeln Unpünktlichkeit und fehlendes Bewusstsein für Regeln.
- Lehrer (85 Prozent) und Sozialarbeiter (89 Prozent) beklagen dagegen die niedrige Frustrationsschwelle gering qualifizierter Jugendlicher als Haupthindernis für eine Lehrstelle oder einen Job.
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Auf der INSM-Pressekonferenz zur Vorstellung der Allensbach-Studie machte sich Max A. Höfer, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, für eine "langfristige Qualifizierungsoffensive" und Kombilöhne stark. Diese könnten vor allem in kleineren Unternehmen neue Jobchancen für weniger qualifizierte junge Leute bringen.
Dieser Forderung entspricht auch ein zentrales Ergebnis der INSM-Allensbach-Umfrage. Rund 60 Prozent aller Befragten sind dafür, dass Ausbildungsbetriebe staatliche Zuschüsse zu den Lohnkosten erhalten. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den Einstiegshürden gering qualifizierter Jungendlicher. Mehr Informationen finden Sie auf den Tafeln zur INSM-Allensbach-Umfrage.
INSM-Allensbach-Studie - Bundesweite Bildungsdebatte
INSM-Allensbach-Studie - Ergebnisse
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